Der Schwangerschaftstest wird 14 Tage nach der Gewinnung der Eizelle durch Blutentnahme morgens zwischen 7.00 und 9.00 Uhr gemacht. Über das Ergebnis werden Sie schnellstmöglich informiert!

Ist das Testergebnis positiv, vereinbaren wir einen Termin in zwei Wochen, um den Embryo bzw. die Embryonen im Ultraschall zu sehen. Eine Schwangerschaft durch In-Vitro-Fertilisation unterscheidet sich nicht von einer anderen Schwangerschaft, daher sind keine speziellen Vorsichtsmaßnahmen erforderlich. An dieser Stelle gilt es zu bedenken, dass bei jeder Schwangerschaft, unabhängig von der Art der Empfängnis, ein Fehlgeburtsrisiko von 15-20 % besteht.

In den meisten Fällen ist der Auslöser der Fehlgeburt unbekannt, es wird jedoch vermutet, dass lebensunverträgliche chromosomale embryonale Anomalien verantwortlich sind. Das Fehlgeburtsrisiko kann nicht prognostiziert oder mit Medikamenten behandelt werden, allerdings werden Fehlgeburten häufiger in höheren Altersgruppen beobachtet.

Ist der Schwangerschaftstest negativ, wird unser wissenschaftliches Team gemeinsam mit Ihnen den Reproduktionsversuch auswerten und die Perspektiven eines neuen Versuchs ausführlich erörtern.

In der Regel wird davon ausgegangen, dass sich ein Paar max. drei bis vier ernsthaften Versuchen unterziehen muss, um eine Gesamterfolgsquote von 65-70 % zu erzielen. Wir sind folglich gegen übermäßig viele ergebnislose Versuche; in diesem Fall werden der jeweilige Fall und die Perspektiven ausführlich erörtert und ausgewertet, um die für das Paar günstigste Lösung zu bestimmen.

Darüber hinaus empfehlen wir zwischen zwei Versuchen immer eine Pause von zwei bis drei Monaten. Diese Phase ist notwendig und gibt Ihnen Gelegenheit, sich körperlich und seelisch zu erholen und auf den neuen Versuch vorzubereiten.

Wir möchten Sie in jedem Fall ermuntern, über alle Sorgen und Gedanken mit uns zu sprechen und sich bei Bedarf mit unserer Psychologin zu beraten.