Durch die Medikamente Suprefact, Daronda und Arvecap, die die Absonderung des Hormons LH (wird von der Hypophyse produziert und ist für den Eisprung verantwortlich) unterdrücken (supprimieren), wird versucht, die Erfolgschancen zu erhöhen.

Die Verabreichung der Medikation beginnt am 21. oder 1. Tag des normalen Zyklus. In der Suppressionsphase kann eine atypische Blutung auftreten, die zu erwarten und daher nicht besorgniserregend ist. Als erster Tag gilt der Tag, an dem eine noch so kleine Spur roten Blutes auftritt (nicht das anfangs bräunliche Blut). Sobald Sie mit der Einnahme beginnen, vereinbaren Sie telefonisch über das Sekretariat einen Termin (Termin für die Suppression) nach ca. zwei Wochen, bei dem wir feststellen können, ob Sie bereit sind, mit den Injektionen zur Stimulation der Eierstöcke zu beginnen.

Wenn Sie das Medikament absetzen, setzt wieder die normale Funktion der Hypophyse und folglich des Menstruationszyklus ein. Die Nebenwirkungen dieser Medikamente sind relativ gering und in der Regel harmlos. Zu ihnen gehören Nasenreizung, Kopfschmerzen, Hitzewallungen, Schwitzen usw.

Sobald Sie einmal begonnen haben, die Suppressionsmedikamente (Suprefact, Daronda, Arvecap) einzunehmen, nehmen Sie sie weiter, bis Sie die „Mitternachtsinjektion“ erhalten.

Eine kleine Anzahl von Frauen muss die Suppressionsmedikamente ggf. eine weitere (dritte) Woche einnehmen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen. Dies beruht in der Regel auf eine Funktionszyste an den Eierstöcken, die Östrogene absondert und den Ausgang des Befruchtungsversuchs negativ beeinflussen kann. Diese Zysten können vor der Behandlung problemlos abgesaugt werden, sodass die Stimulation der Eierstöcke eine Woche später beginnen kann.