Die Gewinnung der Eizelle erfolgt in einer ambulanten Praxis durch intravenöse Analgesie (ca. 10-15 Minuten), bei vollem Bewusstsein und natürlich schmerzfrei. Etwa 30-60 Minuten nach Abschluss der Eizellengewinnung ist die Patientin in der Lage, die Klinik zu verlassen.

Am Tag der Eizellengewinnung wird auch Sperma entnommen. Nach Bearbeitung des Spermas werden möglichst viele Spermien isoliert, die eine gute Morphologie und die schnellste lineare Beweglichkeit aufweisen. Die Befruchtungsrate der Eizellen liegt in der Regel bei etwa 60 %.

Bevor sich das Paar zu einer In-Vitro-Befruchtung entschließt, wird der Mann einer Spezialuntersuchung unterzogen, die „Spermadiagramm“ heißt.

Es handelt sich um die vielleicht wichtigste Untersuchung zur Beurteilung der Fruchtbarkeit des Mannes. Bei dieser Untersuchung werden sowohl die qualitativen (z. B. Beweglichkeit und Morphologie der Spermien) als auch die quantitativen (Spermamasse, und Anzahl der Spermien) Merkmale des Spermas sowie weitere Parameter beurteilt.

Auf diese Weise können Fachärzte mögliche Probleme feststellen und entsprechend behandeln.